Meine Tochter hatte einen schwierigen Start in die zweite Klasse. Ihre Gabe, alles detailgetreu wahrzunehmen, sich zu interessieren für alles was um sie passiert, sich auch darin zu verlieren oder anders gesagt zu träumen, war ihr immer mehr im Weg beim Erlernen von Neuem, vor allem in der Mathematik fehlte Orientierung. Die Lehrerin suchte das Gespräch und sprach das erste Mal von ADHS. Ich erkenne meine Tochter durchaus in manchen Punkten darin, anderes passt gar nicht, doch im Grunde wusste ich dass ich auch keine Diagnose brauche, und die üblichen Unterstützungsangebote der Schule nicht passten. Da bin ich auf die EVO WERKSTATT gestossen, und in der Evo-Stunde durfte meine Tochter so viele tolle spielerische Übungen machen, sie ging total gerne in die «Evo», und ich als Mutter fühlte mich gehört und bestärkt in meiner Wahrnehmung von meinem Kind. Ich durfte beobachten wie meine Tochter durch die Übungen Sicherheit gewann, und im obligatorischen Schulgespräch waren die Defizite kein Thema mehr. Und ich als Mutter gewann durch die andere Sichtweise ein vollständigeres Bild vom Wesen meiner Tochter und konnte dadurch anders auf sie eingehen. Am meisten beeindruckt hat mich die Einfachheit und dass es nicht darum geht etwas «zu flicken», sondern darum, das was da ist zu stärken, neu zu verbinden und ins Gleichgewicht zu bringen. Meine Tochter wurde nicht bewertet, sondern wahrgenommen. Und das ist glaube ich auch der Hauptgrund, warum sie so gerne in die Evo ging und warum sie noch heute die Uebungen kennt und verlangt, wenn sie es braucht….
Mutter aus Schwyz, Tochter 8-jährig
Hoi du
Meine Tochter meinte heut beim Nachtessen: «Ich übe noch etwas rechnen, weil ich morgen einen Test habe».
Als ich dann in ihr Zimmer kam, sehe ich das! Sie steht auf dem Bett (Hände vor Augen zu Brille geformt)....
«Mama – ich verschaffe mit den Überblick».
Evo begleitet uns immer wieder. Meine Tochter nimmt ab und zu alleine die Karten hervor und schaut, was sie gerade braucht.
W'app-Nachricht einer Mutter aus Schwyz, Tochter 8-jährigIch wurde herzlich empfangen und wir sprachen über mein Problem. Ich erzählte von meiner Kindheit und hatte das Gefühl, dass ich ein Problem oder eine Verstrickung mit meinem Vater habe. Ich musste zuerst eine Acht auf ein Blatt Papier malen . Es war eine ungleiche, ovale Acht – ich war eigentlich nicht im Stande eine Acht zu malen. Danach durfte ich Schleifen malen, welche ganz verschieden grosse Abstände hatten.
Ich durfte ins Labyrinth. Mit grosser Mühe versuchte ich den schwarzen Linien zu folgen. Ich war verwirrt und es wurde mir schwindlig. Ich lief mehrere Male ins Labyrinth rein und raus. Nach mehrmaligem laufen – es war sehr schwierig für mich gerade zu laufen – überkam mich ein spezielles Gefühl und ich konnte schreien und weinen. Etwas ging raus aus mir, es wurde immer leichter und leichter, es wurde etwas gelöst.
Ich fühlte mich die ganze Zeit sehr gut und herzlich betreut! Ich konnte nach der Behandlung eine schöne Acht und regelmässige Schleifen malen! Seit dieser Behandlung habe ich ein viel besseres und entspannteres Verhältnis zu meinem Vater.
Klientin, 48-jährig